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Balingen Falcons Niederlage gegen TSG Reutlingen 3 mit 58:67

Balingen Falcons unterliegen der TSG Reutlingen 3 mit 58:67

Die Balingen Falcons mussten am Wochenende eine schmerzhafte 58:67-Heimniederlage gegen die TSG Reutlingen 3 hinnehmen. Trotz kämpferischer Phasen und einer knappen Halbzeitführung fehlte am Ende die nötige Konsequenz im Abschluss.


1. Viertel: 13:19 – Schwieriger Start

Die Falcons fanden schwer ins Spiel und konnten Reutlingen in vielen Situationen nur durch Fouls stoppen, die der Gegner sicher von der Linie verwandelte. Nach einem kurzen 4:3-Vorsprung kassierte das Team einen 9:0-Lauf, da im Angriff der letzte Abschluss fehlte und einfache Punkte unter dem Korb nicht erzielt werden konnten. Reutlingen kontrollierte das Viertel und führte verdient mit 19:13.


2. Viertel: 12:17 – Starke Phase vor der Pause

Zu Beginn des zweiten Abschnitts lief es offensiv besser: Die Falcons verwandelten ihre Freiwürfe und kamen schneller ins Spiel, dennoch führte Reutlingen bis zur 13. Minute mit 26:18.
Dann stabilisierte sich der Angriff, und die Defensive hielt den Gegner in den letzten Minuten bei nur zwei Punkten. T. Cetintas erzielte die letzten sieben Punkte des Viertels, sodass es mit einer knappen Führung von 30:28 in die Kabine ging.

Kommentar zur Halbzeit: 30 Punkte in einer Halbzeit sind schlichtweg zu wenig.


3. Viertel: 15:17 – Fehlende Effizienz

Zwar gehörten die ersten Punkte des Viertels den Falcons, doch danach geriet der Angriff erneut ins Stocken. Mehrere Ballverluste sowie vergebene Chancen – teils mit zwei oder drei Versuchen pro Angriff – verhinderten einen möglichen Ausbau der Führung.
In der Verteidigung wurden Rotationen verschlafen, und Reutlingen kam vor allem durch Freiwürfe zurück ins Spiel. Einige fragwürdige Schiedsrichterentscheidungen sorgten zusätzlich für Unruhe. Das Spiel drohte zu kippen.


4. Viertel: 11:21 – Der entscheidende Bruch

Mit 47:46 starteten die Falcons ins Schlussviertel. Nach schnellen vier Punkten der Gäste konterten Kirschbaum und Ndong, doch ab Minute 36 folgte der entscheidende 7:0-Lauf der Reutlinger.
Die Probleme blieben dieselben: schwache Trefferquote, unnötige Ballverluste, vergebene Korbleger. Zwar kämpften sich die Falcons in Minute 38 nochmals auf 56:59 heran, doch Reutlingen hatte stets die passende Antwort und entschied das Spiel letztlich mit 67:57 für sich.


Fazit

Die Niederlage war größtenteils selbst verschuldet. Trotz zahlreicher Rotationen und taktischer Anpassungen durch Coach Veznikli fehlte es an Effizienz und Konzentration. Rund 15–20 vergebene Abschlüsse direkt am Korb, kombiniert mit Ballverlusten und Pech im Abschluss, machten einen Sieg unmöglich. Es war eines jener Spiele, in denen offensiv kaum etwas funktionierte.


Stimme des Coaches – Veznikli:

„Ich hätte von meinen Jungs mehr erwartet. Nach dem guten Spiel gegen Lustnau hätte es heute besser laufen müssen. Wir waren nicht auf der Höhe, hatten zu viele Fehler und Fehlwürfe. Das müssen wir im Training aufarbeiten, damit solche Spiele nicht mehr passieren.“

Foto by Ralf Kühn

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