TSG Balingen will Kurs auf den Klassenerhalt halten
Nach der Sommerpause geht es für die erste Mannschaft der TSG Balingen in der Regionalliga Süd in die zweite Saisonhälfte. Beim dritten Wettkampftag am Samstag, 10. Oktober, in der Großsporthalle Schwäbisch Gmünd wollen die Balingerinnen wichtige Punkte für den weiteren Saisonverlauf sammeln. Nach einem ersten und einem vierten Platz aus den ersten beiden Wettkämpfen steht die TSG aktuell auf Rang vier der Tabelle.
Für die Balingerinnen beginnt der Wettkampf am Stufenbarren. Sonja Lubitz, Anna-Maria Netzer, Cosima Lork, Leonie Stemmer und Luisa Schneider sollen dort für einen sicheren Auftakt sorgen. Besonders im Fokus steht Schneider, die nach ihrem Achillessehnenriss ihr Comeback feiert. Neben dem Stufenbarren wird sie auch am Schwebebalken zum Einsatz kommen.
Gerade am Balken steht die TSG diesmal vor einer besonderen Herausforderung. Mit Antonia Maurer, die berufsbedingt fehlt, und Lilly Wolf, die aufgrund anhaltender Rückenprobleme nicht antreten kann, fallen zwei Turnerinnen aus, die in der ersten Saisonhälfte wichtige Punkte beigesteuert haben. „Uns fehlen aktuell am Balken hohe Schwierigkeitswerte und sichere Übungen“, erklärt das Trainerteam. Dennoch sei man froh, mit Lubitz, Netzer, Lork und Schneider vier erfahrene Turnerinnen einsetzen zu können. Je nach Aufstellung könnten Kristina Tortora oder Florine Wörz das Aufgebot ergänzen.
Auch am Boden muss die TSG diesmal auf wichtige Punkte verzichten. Neben Maurer ist Schneider dort noch nicht wieder einsatzbereit. Für die 16-jährige Kristina Tortora bietet sich damit die Gelegenheit zu ihrem Debüt am Boden. Die Nachwuchsturnerin zeigt großes Potenzial und soll gemeinsam mit Cosima Lork, die bereits wichtige Punkte für die TSG an diesem Gerät gesammelt hat, für die nötige Schwierigkeit sorgen. Florine Wörz, Anna-Maria Netzer und Sonja Lubitz bringen zusätzlich ihre Erfahrung ein.
Am Sprung sieht die Ausgangslage deutlich besser aus. Hier können die Balingerinnen mit den anderen Mannschaften gut mithalten. Tortora, Wörz, Lubitz und Netzer werden Tsukaharas zeigen, während Lork mit einem sicheren Halb-Halb-Sprung das Aufgebot verstärkt.
Eine wichtige Rolle kommt zudem Laura Schatz zu. Sie kann an allen vier Geräten eingesetzt werden und gibt dem Trainerteam damit zusätzliche Flexibilität. „Eine solche Turnerin in den Reihen zu haben, ist unheimlich wichtig. Aus Erfahrung wissen wir, wie schnell es zu Ausfällen kommen kann und wie wertvoll daher ein flexibler Einsatz einer Turnerin wie Laura ist“, betont das Trainerteam.
Trotz der personellen Ausfälle geht die TSG Balingen zuversichtlich in den dritten Wettkampftag. Das Trainerteam mit Oliver Merz, Denise Meboldt, Katja Bisinger und Jessica Bader sieht die Mannschaft gut vorbereitet. Gelingt es den Balingerinnen, ihre Übungen möglichst sicher durchzubringen und vor allem an Stufenbarren und Sprung wichtige Punkte zu sammeln, kann in Schwäbisch Gmünd ein wichtiger Schritt in Richtung Klassenerhalt gelingen.