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TSG-Volleyballern fehlt die Konstanz

Am Sonntag fand der dritte Spieltag für die Herrenvolleyballer der TSG Balingen statt. Im Auswärtsspiel beim PSV Reutlingen konnte die TSG zwar 3:2 gewinnen, lies oftmals aber eine effiziente Spielweise vermissen.

Dabei konnte Trainer Maximilian Pöltl fast aus einem vollen Kader schöpfen, sodass die Eyachstädter in Reutlingen mit 14 Mann aufliefen. Der Start in den ersten Satz gestaltete sich ausgeglichen und bis in die Crunchtime hielt man mit dem Gegner Schritt. Erst beim Spielstand von 20:20 konnte die Mannschaft sich mit einer Aufschlagsserie zum 25:21 Satzsieg durchsetzen. Der zweite Satz lief ähnlich, wenngleich die TSG mit zwei individuellen Fehlern dem Ausgleich hinterherhetzte. Diesen Rückstand konnten sie in der Folge nicht mehr aufholen und verlor den zweiten Satz mit 23:25 Punkten. Die schlechteste Tagesleistung erfolgte dann im dritten Satz. Viele Aufschlagsfehler und kein Durchkommen am Netz spielten den Reutlingern in die Karten. Vier Positionswechsel brachten zwar Besserung, verhinderten aber nicht den deutlichen 15:25 Satzverlust. Mit zwei Änderungen zur Grundaufstellung war der vierte Satz bis zur Mitte erneut stark umkämpft. Auch hier schaffte es die TSG sich in der zweiten Hälfte durchzusetzen und mit 25:18 den Satz für sich zu entscheiden. Durch den gewonnenen Satz zeigte sich die Mannschaft wieder überzeugter von den eigenen Fähigkeiten und schaffte es im Tie-Break sich ebenfalls dominant zu zeigen. Nach knapp zwei Stunden Spielzeit und 103:100 gespielten Punkten gewann die TSG den Tie-Break mit 15:11.

„Am Ende bewerten wir jedes Spiel nicht über den Ausgang, sondern über unser Auftreten und damit sind wir in Summe nicht ganz zufrieden. In der Angriffseffizienz und dem Aufschlagsmanagement haben wir heute keine gute Balance gefunden. Gerade im Angriff haben die Reutlinger es uns schwer gemacht, da wir wegen des guten Blockspiels nur steile Winkel schlagen konnten. Die Aufschläge waren oft über dem gesunden Risiko, welches das Bespielen der Reutlinger gebraucht hätte. Wenn man dann nicht so konstant liefert, muss man viel Abwehrarbeit leisten, doch auch hier haben immer wieder ein paar Prozentpunkte gefehlt. Um erfolgreich in jedem Ball zu sein, müssen wir in den nächsten Spielen nochmal eine Schippe drauflegen.“ (Maximilian Pöltl)

Gespielt haben: Adrian Wiesner, Denys Kovalikov, Simeon Damm, Oliver Richter, Steven Gaksteder, Maximilian Ness, Lion Gering, Chanawee Speidel, Lasse Wagner, Philipp Orlowski, Ole Klopfer, Vincent Tröger, Vincent Mattes

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